Sabrina – Angst vor Hunden

Gegen Ende des Lockdowns erreichte mich in Anruf. Am Telefon eine besorgte Mutter; die Tochter, 14 Jahre alt, habe solche Angst vor Hunden, dass sie erstarrt, wenn sie ihnen begegnet und sogar Panikattacken bekommt, wenn die Tiere ihr zu nahe kommen. Nun beginne die Schule wieder und im kommenden Jahr die Ausbildung. Die Mutter machte sich grösste Sorgen, wie die Tochter zukünftig ihr Leben meistert, wenn sie auf den Strassen unterwegs ist und Hundebegegnungen alleine aushalten muss. Ob ich helfen könne? Ich lud die Mutter und Tochter zu uns nach Hause ein. Bevor Sabrina die Wohnung betrat, musste ich unsere Hunde aussperren. Das Mädchen war starr vor Angst. Wir führten gemeinsam ein langes Gespräch, in dem ich versuchte, der Angst auf den Grund zu gehen. Es war nie wirklich etwas passiert – Sabrina war noch nie gebissen worden. Aber sie hat auch nie versucht, mit dem Unbehagen fertig zu werden. Nun wuchs dieses im Laufe der Jahre unaufhaltsam bis zur Panik. Unser erster Schritt in ein angstfreies Leben begann mit Sachkunde. Wie «funktioniert» ein Hund – worauf reagiert er wie, wie kommuniziert er, was beruhigt ihn, wie werde ich als Mensch uninteressant für freilaufende Hunde?
Je mehr Sabrina erfuhr, um so mehr staunte sie über das Geschöpf Hund. Als nächstes kam die erste Begegnung mit dem ruhigsten und erfahrensten Hunde unseres Rudels. Zazie ist eine 13 Jahre alte Whippet Lady, die mit unseren Kindern aufgewachsen ist. Mit unserer Unterstützung schaffte Sabrina es, Zazie zu berühren und als diese ganz ruhig blieb, wagte sie es sogar, ihr ein Leckerli zu geben. Schritt für Schritt im Laufe der nächsten Tage brachten wir Sabrina auch mit den anderen Hunden des Rudels zusammen. Und plötzlich war alles ganz einfach. Sabrina stellte fest, was man kennt, fürchtet man nicht. Respekt, Vorsicht und das Wissen über das Lebewesen Hund machten sie sicher und zur Hundefreundin. Auf gemeinsamen Spaziergängen freundete sie sich mit unserem Frenchbulldog Finn an, der nie von ihrer Seite wich, als spürte er ihre Unsicherheit. Heute meistert sie Hundebegegnungen ganz alleine. Sie hat gelernt, ganz ruhig zu bleiben, den Hund nicht anzustarren, die Hände in den Taschen oder hinter den Rücken, bis der Hund vorbei ist. Und lachend sagt sie: «Wenn ich doch Angst kriege, stelle ich mir vor, Angela steht hinter mir»
Nino

Als Ersthundehalter kann man nie genau einschätzen, auf was man sich einlässt und was auf einen zukommt. Als wir Nino mit 8 Wochen zu uns geholt haben, hatten wir beide von Hundetraining und Hundeverhalten ausser einigen gelesenen Büchern noch ziemlich wenig Ahnung. Natürlich sind wir mit ihm sofort in Welpenstunden, Junghundekurse und Familienhundekurse gegangen. Nino hat sich von Anfang an immer mit anderen Hunden verstanden und Kommandos schnell gelernt. Aber er war schon sehr unruhig, konnte kein Sitz oder Platz länger als 3 Sekunden aushalten, war nicht verlässlich abrufbar und stellte seine Ohren auf Durchzug, sobald ein anderer Hund in Reichweite war. Wir gingen nur mit ihm an der Leine spazieren, oder eher ging er mit uns spazieren. Er befolgte zwar unsere Befehle teilweise, jedoch immer in der Erwartung gleich ein Leckerli zu bekommen. Dann als Nino knapp ein Jahr alt war, haben wir Angela per Zufall kennengelernt, als wir unsere Freunde, direkte Nachbaren von ihr, mit Nino besucht haben. Ein riesiges Glück für uns! Angela beobachtete Nino eine Zeit lang im Garten und so kamen wir ins Gespräch.
Wir waren erstaunt, wie schnell Angela sein Wesen analysieren konnte. Sie wusste sofort, wie er tickt und wie er sich verhält! Da war uns klar, dass wir unbedingt mehr von ihr lernen möchten! Durch die drei Trainingssessions bei Angela und das neu erarbeitete Wissen haben wir eine viel innigere Bindung zu Nino aufbauen können. Wir können sein Verhalten nun viel besser verstehen und deuten. Wir vertrauen ihm und auch er weiss, dass er sich auf uns verlassen kann. Angela hat uns und Nino gelernt, Ruhe zu bewahren. Sie hat uns mit dem Zisch vertaut gemacht, dieser bewirkt bei ihm mittlerweile wahre Wunder. Er hört sofort! Er zerrt nicht mehr an der Leine, läuft im Freilauf ohne mit der Wimper zu zucken an Kinder, Velofahrer, Spaziergänger und anderen Hunden vorbei. Er hat seine Grenzen im Kopf, was ihm die Freiheit gibt, sich ohne Leine bewegen zu können. Er ist jederzeit abrufbar und entscheidet sich im Zweifelsfall immer für uns, nie würde er wegrennen. Es ist unglaublich, was wir nur mit unserer Energie, Körperhaltung, Einstellung und Konsequenz im Training ganz ohne Leckerlis mit ihm erreicht haben! Wir haben nun einen wunderbar sozialisierten Hund an unserer Seite, der überall und zu jeder Zeit ein toller Begleiter ist! Danke, liebe Angela!
Ruth und Voli

Mein Name ist «Volume» (wie kamen die wohl auf diesen Namen?..). Mein Frauchen war offenbar damit zufrieden und nannte mich ab sofort «Voli». Geboren wurde ich am 18.02.2016 irgendwo in Ungarn. Was danach geschah mag ich nicht erzählen, weil es sehr schlimm war, was ich bis zu meiner Ankunft in der Schweiz am 15.09.2018 erlebte. Mein Frauchen und ich hatten eine intensive Angewöhnungszeit, da ich sehr ängstlich war (und es immer noch bin), allerdings sehr ausgeprägt nur bei Kindern. Ich schiebe eine Panik und fliehe, sobald mir diese zu nahe kommen oder schon nur, wenn ich Kinderstimmen höre.. Angela hat meinem Frauchen aber versprochen, dass sie hilft, mir diese enorme Angst auch noch so gut als möglich zu nehmen. Vorgängig verdonnerte mich aber meine Chefin dazu, an einem Angsthasenkurs (nicht bei Angela) teilzunehmen. Dieser war sehr lustig, da ich – im Beisein meiner vierbeinigen Kumpel, die alle grosse Angsthasen waren – überhaupt keine Angst hatte vor dem, was uns hätte Angst machen sollen. Im anschliessenden Alltagshundekurs fühlte ich mich nur wohl, wenn wir Freilauf hatten. Ich mag nicht auf Befehl Sachen nachrennen, Slalom laufen, zu Frauchen gehen, wenn sie mich ruft usw. So haben wir entschieden, diese Experimente auch abzubrechen und sind dann durch einen Zufall zu Angela gekommen: Endlich!! Nach dem ersten Training hat sie zu meinem Frauchen gesagt, dass meine Sozialisierung schon ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen würde … Dabei bin ich doch meiner Meinung nach schon so gut sozialisiert: ich liege im Restaurant sofort unter den Tisch und bin ruhig, ausser es bellt mich ein Kollege an!
Dann muss ich natürlich Antwort geben. Und mit anderen Hunden bin ich im Freilauf auch sehr nett und verabschiede mich, wenn mir jemand nicht gefällt. Auf jeden Fall habe ich es mit und bei Angela sehr genossen! Ich habe sehr viel gelernt – und meine Chefin auch! Unter anderem zum Beispiel: wie gehe ich an der Leine, ohne zu zerren oder mich aus lauter Angst aus dem Halsband zu befreien. Oder wie sitze ich 15 Sek. still und meine Chefin steht kerzengerade neben mir (ich wusste gar nicht, was die Körperhaltung des Menschen auf uns Hunde für eine Wirkung hat!) und macht dann einige Schritte vor und zurück, weil ich warten soll bis sie mich auffordert mitzukommen. Für mich macht das absolut keinen Sinn – ich will immer bei ihr sein, d.h. sie darf sich kaum einen Schritt von mir entfernen.. Angela hat uns das perfekt beigebracht und da funktionierte das auch ganz gut… Auf jeden Fall meinte Angela nach 4 Lektionen und 4 Monate später, dass ich von ihr vorläufig nichts mehr lernen könne, da ich (fast) alles begriffen habe und wir (mein Frauchen und ich) nun zusammen daran arbeiten müssen. Schade für mich, so kann ich nicht mehr mit meinen neuen vierbeinigen Freunden – insbesondere Finn – in ihrem Garten herumtollen. Da ich – wie eingangs erwähnt – mich immer noch vor den kleinen Erdenbürgern fürchte, hat meine Chefin beschlossen, mit mir nochmals zu Angela zu gehen. Die hat dafür auch noch einen Plan für mich. Apropos Angela: sie ist eine so mega liebe, konsequente und gerechte Trainerin! Ich will nie mehr jemanden anders – das habe ich so meinem Frauchen mitgeteilt und sie hat mich absolut verstanden. Wir sind Angela sehr dankbar für ihre humorvolle und doch konsequente Art und freuen uns auf je-den Fall schon sehr auf unser nächstes Treffen.
Chrigu und Istok

Kurz nachdem Istok bei mir ankam, musste ich feststellen, dass hier einiges an Arbeit vor mir lag. Da Istok aus einer Zwingerhaltung kommt, war dies auch nicht weiter überraschend. Der junge, gut 55cm grosse, Rüde überraschte mich jedoch bei der Intensität seiner Ausbrüche gegenüber anderen Hunden, als auch der Kraft die er in diese zu packen vermochte. Zunächst, blieb ich entspannt; ‚Mit viel Geduld, richtiger Führung und dem nötigen Vertrauen kriegen wir das hin!‘. Ich musste mich beim Versuch den Hund eigenhändig zu sozialisieren aber relativ schnell der Realität beugen. Trotz intensiver Recherche vor der Anschaffung, war ich mir zu unsicher und begab mich somit auf die Suche nach einem geeigneten Hundetrainer. Nach Empfehlungen von Freundes-Freunden, fand ich dann zumindest mal einen Hundetrainer – geeignet oder nicht, die Verzweiflung war zwischenzeitlich gross und kein Spaziergang verlief ohne Zwischenfälle, abschätzigen Blicken und/oder Kommentaren, wie aggressiv mein Hund doch sei. Irgendwann sickert dies auch durch den dicksten Schädel – den meinen. Der Hundetrainer arbeitete formal und ich gestehe, ich war zunächst beeindruckt. Istok merkte schnell was er sich bei dem Trainer erlauben konnte und was nicht. Und wenn er seine Grenzen zu überschreiten wagte, wurde hier schnell und intensiv korrigiert. Ich versuchte, die mir gezeigten Techniken umzusetzen, womit ich meinen Hund erfolgreich gegen äussere Korrekturen immunisierte. Entsprechend wurden die Einwirkungen immer intensiver und mein Gefühl immer schlechter. Schnell wurde mir bewusst, der Hund weiss nicht, was von ihm erwartet wird, scheut aber die Konsequenzen. Ich begann wieder mein eigenes Ding zu machen.
Und siehe da, es waren innert kürzester Zeit Verbesserungen zu sehen. Kurz darauf traf ich während eines Spazierganges auf Angela mit Lou und Zazzi. Sie beobachtete mich kurz und sprach mich auf ‚Soziales Training‘ an. ‚Meine Hunde würden den gar nicht beachten, wenn der aggresiv wär – der ist unsicher‘ war die lang ersehnte Antwort, als ich ihr von meinen Problemen erzählte. Wir trafen uns wenig später für eine erste Trainingseinheit. Angela traf den Nagel auf den Kopf. Das Training basierte weder aus übertriebener Dominanz noch aus Bestechung durch Futter, sondern auf der Bindung zwischen Mensch und Hund, welche es stets zu stärken gilt. So wurde mir gezeigt, wie ICH meinen Hund sozialisieren kann. Ich lernte die nötigen Werkzeuge kennen, mit welchen ich mein ursprüngliches Ziel verfolgen konnte. Nämlich das Vertrauen meines Hundes zu gewinnen, sodass er in jeder Situation weiss, wo er hingehört und wo er Schutz findet, aber auch wie ich mich ihm gegenüber verständlich machen kann. Mit Übung, konsequenten Ritualen und viel Geduld wurde aus meinem Hund und mir ein unzertrennliches Team. Schnell wurde klar, was ich zu Beginn zu vermuten wagte. Istok wusste sich in seiner Unsicherheit nicht mehr anders als mit Flucht nach vorne zu helfen. Das Problem wurde identifiziert, Lösungen wurden gesucht und umgesetzt. Heute wird Istok als mein ständiger Begleiter akzeptiert und geliebt. Wir gehen zusammen wandern, klettern, bouldern, skitouren und sogar auf der Arbeit ist mein Gefährte immer an meiner Seite.
Corinne und Aaron

Aaron war vierjährig, als ich Angela mit ihrem Hunderudel an der Aare auf einem alltäglichen Spaziergang kennenlernte. Die Chemie stimmte auf Anhieb und ich spürte sofort, dass Angela ein ganz anderes Verständnis von Hundetraining hatte als alles, was ich zuvor als Ersthundehalterin in Hundeschulen und mit Coaches bereits erlebt hatte. Mein Gefühl bestätigte sich bereits bei unserem ersten Treffen: Endlich einmal eine Hundetrainerin, die es versteht, auf den Hund und den Menschen gleichsam einzugehen, die kompetent und klar aufzeigt, um was es geht und dabei einen so freundschaftlichen Umgang pflegt, dass man -und Hund- sich einfach aufgehoben fühlt! Nach nur drei Treffen mit Angela hat sich meine Beziehung zu Aaron so positiv entwickelt! Angst und Stress, die bei mir entstanden sind, weil Aaron jeweils schnell eine übermässige Beschützerrolle eingenommen hat, sind aufgelöst und Vertrauen, Ruhe und Sicherheit sind an deren Stelle getreten.
Angela hat mir einerseits Sozialisierungsmethoden gezeigt, die auf Anhieb Veränderungen brachten und mir andererseits in verschiedenen Situationen vor Augen geführt, dass ich in Aaron mein vollstes Vertrauen setzen darf! Vorallem letzteres ist für mich unbezahlbar und dafür danke ich Angela von ganzem Herzen! Beim vierten und letzten Treffen hat mich Angela zum Tierarzt begleitet, um bei Aaron ein negatives Erlebnis, das er als Junghund gehabt hatte, zu resensibilisieren. Auch das mit Erfolg! Die Trainingsstunden mit Angela haben aus meiner Bindung zu Aaron eine echte Beziehung gemacht, die auf Vertrauen basiert und die ebenso konsequent wie locker und humorvoll ist. Und so freuen uns Aaron und ich jedesmal, wenn wir Angela zusammen mit ihren Hunden auf dem Spaziergang treffen!
Jael und Maila

Im Sommer 2019 durfte die kleine Havaneserhündin Maila bei uns einziehen, wir waren gut vorbereitet und mir war klar das ich mit ihr zu einer professionellen Trainerin möchte, um all die wichtigen Basics zu lernen. Bei Angela haben wir genau das richtige für uns gefunden! Dank, ihren klaren und simplen Anweisungen konnte ich extrem viel lernen.
Sie hat mich mit dem Zischlaut vertraut gemacht was ich bis heute anwende und super funktioniert! Angela lernte mir auch mich wieder mehr auf meine Instinkte zu verlassen und mir und der kleinen zu vertrauen. Ich weis das ich mich jeder Zeit bei Angela melden kann und sie mir bei Problemen immer auf die Sprünge helfen kann. Es war viel mehr eine Schule für mich als für meine Hündin. Ich kann Angela nur empfehlen!
